Alle Mann in Deckung!!
Hallo,
keine Sorge, ich möchte jetzt nicht über ein Kriegsgebiet, bzw. über den Bürgerkrieg in Lybien bzw. Syrien schreiben, sondern darüber, dass die ganze Stadt New York und 6 Bundesstaaten der USA im Ausnahmezustanhttp://benny.kikamagazin.de/wp-admin/post-new.phpd sind.
Warum? Klar, wer das Thema in den letzten Tagen verfolgt hat, weiß, dass die Amis besuch bekommen. Nein, mal ausnahmsweise nicht von grünen Aliens oder kleinen Osamas, sondern vom Wind!
Hä, ja wie jetzt? in den USA und auf der restlichen Welt herrschen doch überall Winde! Ja, aber die USA, bzw. deren Ostküste bekommt Besuch von Hurrikan Irene. Aber alleine die Tatsache, dass New York von einem Wirbelsturm besucht wird, ist noch kein Grund, dass mehrere hunderttausende aus der Stadt evakuiert werden. Grund ist, dass Irene eine Spitzengeschwindigkeit von bis zu 240 km/h erreichen soll. Solch einen Wirbelsturm gab es in New York das letzte Mal 1938, bei dem ca. 800 Menschen ums Leben kamen. Aber es ist das erste Mal in der Geschichte der Stadt, dass eine Evakuierung von 270.000 Menschen vorgenommen wird.
Die Einwohner, die in der Stadt bleiben, decken sich ordentlich mit Lebensmitteln ein. In manchen Ortsteilen der Stadt erinnert die Situation an Katastrophenfilme jeglicher Art. Nur das diesmal die Hamsterkäufe blanke Realität sind. Der Stadt bleibt noch etwas mehr als 24 Stunden, denn am späten Sonntag wird Hurrikan Irene erwartet.
Bus-, U-Bahn- und der Flugverkehr wurde schon eingestellt. Aber wirkliche Anzeichen für einen so heftigen Hurrikan sind in der Stadt NY noch nicht auszumachen. Im Gegenteil, es herrscht schönes Wetter und der Alltag verläuft wie immer. Nur ein paar Unterschiede sind auszumachen. So wurde z.B. alle Aufführungen am Broadway abgesagt und in den Kneipen an den Stammtischen herrscht Galgenhumor. So sagt z.B. ein Stammkunde der beliebten Szenekneipe “Vynl” das wäre ihr Abendmahl und dann würden sie sich noch ordentlich besaufen.
Das sehr viel Alkohol zur Zeit bei den New Yorkern im Spiel ist, sieht man auch bei den Einkäufen. So ist nach Wasser gleich Bier und andere alkoholischen Getränken das am meist gefragtem in den Supermärkten.
So wird der morgige Tag recht interessant, auch aus touristischer Sicht. Denn sollte Irene mehr Schaden anrichten als erwartet, dann dürfte dies auch der Touristik vor Ort und den deutschen Reisebüros schaden. Denn New York ist immer noch ein sehr beliebtes Reiseziel bei den Deutschen.
Sobald Irene durch New York durchgezogen ist und der Schaden in etwa bekannt ist, werde ich einen neuen Artikel verfassen, um euch auf dem laufenden zu halten.
Euer
Benny